Weil wir Homemade Meringue lieben…

…geben wir Dir unser Rezept weiter

Woher kommt eigentlich das Wort Meringue (Merängg, Merängge, Meeringe)? Populär ist die Idee, der Name dieses Schaumgebäcks aus gezuckertem Eischnee sei eine Französisierung des Ortsnamens Meiningen, denn es sei ein Berner Oberländer gewesen, der es erfunden habe. Erstmals erwähnt wird das Wort allerdings in einem französischen Kochbuch 1691 – zu einer Zeit, als die Mairinger Säuger und Bauern wohl noch anderes als gebackenen Eischnee zu sich nahmen. Wissenschaftlicher sind zwei Theorien: Nach der einen soll Meringue auf mittellateinisch melinus zurückgehen, was „honigsüss“ bedeutet und zu lateinisch mel „Honig“ gehört. Nach einer anderen stammt es von lateinisch merenda, was „Zwischenmahlzeit, Vesperbrot“ bedeutet. Trifft diese zweite Erklärung zu, wäre es sprachgeschichtlich identisch mit Märend, dem Bündner Wort für Zvieri. Der Name der Mahlzeit wäre dabei auf dasjenige was man zu dieser Mahlzeit isst, übergegangen. Nur assen die Bündner Bauern halt Brot, Dörrfleisch, Speck und Mais, die vornehmen Franzosen und heute auch die Berner Emmentaler hingegen gezuckerten Eischnee.

 

Zutaten für 4 Stk à 50 gr

  • 135 gr Zucker
  • 2-3 Eier
  • 1-2 Schwarzwälderspähne
  • 1 EL Mandelstifte, weiss

Zubereitung

  • Ofen auf 200 Grad vorheizen Achtung Ober und Unterhitze wählen
  • Zucker auf ein Blech streuen und 8 Minuten im Ofen erwärmen
  • Eisweiss mit Küchenmaschine zu Schnee schlagen
  • nach und nach den Zucker beigeben und weiter mischen
  • Temperatur des Backofens auf 110 Grad reduzieren
  • Backblech mit Backpapier belegen und mit grossen Löffeln ca. 50 gr grosse Meringue formen
  • Meringue in den Ofen schieben und ca. 2 Stunden trocknen lassen
  • die noch warmen Meringue mit Schwarzwälderspähnen und Mandelsplittern bestreuen

 


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Posted by Natascha

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