Adrien von Turbinenbräu

Als Löwenbräu und Hürlimann, die letzten grossen Brauereien Zürichs, ihre Tore schlossen, drohte die lokale Bierkultur und mit ihr eine Hunderte Jahre alte Tradition, zu verschwinden. Das wollten sich drei mutige Lebensmittelingenieur-Studenten nicht gefallen lassen. Kurzerhand gründeten sie eine eigene Brauerei direkt neben der Turbinenfabrik im Industriegebiet der Stadt Zürich. Der Name lag nahe: «Turbinenbräu» sollte die Brauerei heissen und zum sicheren Hafen für die alte Kunst und Tradition des Bierbrauens werden. Pur, simpel und einfach gut. Hier wird nicht die Welt neu erfunden, sondern von jahrelangem Wissen profitiert. So setzten sie auf neue Technologien und alt bewährtes Handwerk. Mit Liebe zum Produkt und Mut im Herzen entstanden die ersten Flaschen. Frisches Bier ohne Konservierungsmittel ganz nach dem Reinheitsgebot. Bis heute sind nur vier Biersorten im fixen Sortiment, die durch saisonale Angebote ergänzt werden. Jede Woche wird das Bier frisch abgefüllt und kommt so ohne zusätzliche Konservierungsmittel aus. Heute führt Adrien Weber die Brauerei allein, der ursprüngliche Gedanke von Reinheit und Frische blieb jedoch.

Mit einem charmanten Lächeln und einem Glänzen in seinen Augen führt Adrien uns durch die Turbinenbräu-Brauerei im Zürcher Kreis 4, erzählt uns von Träumen und Spinnereien, die zum heutigen grossen Erfolg führten. Das Zürcher Bier ist längst bekannt und heissgeliebt, obwohl alles so einfach begann. Unsere Gäste werden seit Jahren durch Turbinenbräu erfrischt und begeistert.

Biernamen wie Goldsprint, Rekord oder Start sind übrigens kein Zufall. Die Namen sind alle am Rennsport orientiert und begeistern durch individuelle Designs. Entsprechend findet sich in Adriens Büro auch eine bunte Sammlung an Karten und Postern, die für ihn alle einen grossen Wert besitzen. Vor allem das eine, das damals für die allererste Flasche Bier gemacht wurde. Doch wie kommt man von der simplen Idee dreier Studenten zu einer erfolgreichen Brauerei in Zürich, die die ganze Schweiz beliefert? „Leicht war es nicht. Es brauchte viel Mut, Schweiss und nun mal auch ein paar Tränen, ohne die geht es eben nicht.“, erzählt uns Adrien.

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