Weil er unser liebstes Weihnachtsgebäck ist …

… stellen wir Dir den Lebkuchen genauer vor.

Süsslicher Duft nach Honig und Gewürzen liegt in der Luft, knusprig und gleichzeitig leicht und luftig schmeckt der süsse Kuchen genauso köstlich wie er riecht. Er läutet die Advents- und Weihnachtszeit ein und das Beste: Er lässt sich in viele lustige Formen und Farben bringen. Es gibt ihn als Männchen, Kuchen, Fladen oder sogar als Haus. Wir lieben ihn für seine Wandelbarkeit: den Lebkuchen. Dabei ist er schon richtig alt und wird schon seit Jahrhunderten geliebt.

Der Lebkuchen hat seinen Namen vom lateinischen „libum“was soviel wie Fladen, Flachkuchen oder Opferkuchen bedeutet. Früher war er nicht als Süsigkeit, sondern eher als Gebäck der Fastenzeit bekannt, denn er galt als gesund, heilend, verdauungsfördernd und appetitanregend. Und wenn man von „früher“ spricht, dann geht dies zurück bis in die Antike, dort wurde er als Honigkuchen gegessen. Verfeinert mit Nüssen, Mandeln, den Gewürzen und Heilkräutern wurde er dann zum Lebkuchen. Man verwendet bis heute Anis, Kardamom, Koriander, Muskat, Nelken, Zimt und schwarzen Pfeffer. Im 12. Jahrhundert gab es sogar eigene Zünfte zur Herstellung, aber auch in Klostern kannte man das erlesene Rezept für den beliebten Fladen. Die Lebkuchenbäcker nannte man damals auch Lebküchner oder Lebzelter.

Ein besonders lustiger Brauch in Verbindung mit Lebkuchen stammt aus dem Mittelalter, dort wurden im Advent auf den Bauernhöfen nämlich die Rollen getauscht: aus Mägden und Knechten wurden Herrschaften, und umgekehrt bediente nun die Herrschaft ihre Dienstleute. Der Lebkuchen wurde dazu gebacken um an alle Hausbewohner, Gäste und die Armen verteilt zu werden.

Kurz gesagt: Das Gebäck ist nicht nur eine köstliche Leckerei sondern auch ein Stück Tradition, das seit Jahrhunderten Menschen aus jedem Zeitalter begeistert.

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Posted by Natascha

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