Weil wir mehr über Florian Summer erfahren wollten…

…haben wir ihn zum Interview zu uns eingeladen.

Am 14. November 2017 um 19.00 Uhr findet das erste Afterwork Konzert im JACK&JO Europaallee statt. Florian Summer wird mit seiner Band die brandneue JACK&JO Bühne in Zürich einweihen. Bei einem gemütlichen Mittagessen erzählt er uns, wie er zur Musik kam und was Entführungen und Gott in Frankreich damit zu tun haben.

«Florian Summer» der Name scheint Programm zu sein, wie bist du darauf gekommen?

Meine Musik soll die Menschen beflügeln und gute Laune vermitteln. Bei meinen Songs geht es darum, sich einfach ausgelassen und gut zu fühlen. Dieses freie, unbeschwerte Gefühl, das man bei den ersten Sonnenstrahlen des Sommers bekommt. Unsere Texte sind zudem auch gerne etwas frech, da wird es schon mal heiss, eben genau wie im Sommer. Ausserdem, wer wünscht sich nicht einen ewigen Sommer?

Und was hat es mit dem Raketenglacé auf sich?

Das ist ein Markenzeichen von mir oder besser gesagt ein Zeichen des Sommers. Was bringt man mehr in Verbindung mit Sommer als ein eiskaltes Eis? Und in der Schweiz ist es dann eben das Raketenglacé, der absolute Klassiker.

Isst du auch selbst gerne mal ein Glacé?

Ja sehr, jetzt zum Beispiel werde ich mir zum Dessert auf jeden Fall eines eurer leckeren JACK’s Ice Cream Becherchen gönnen. Kleine Sünden gehören ja schliesslich zum Leben.

Und wo sündigst du sonst noch so?

Ich stehe auf Fast Food. Mit meinem besten Freund gehe ich regelmässig Burger essen, immer wieder woanders – einmal quer durch Zürich. Leider haben wir es bis jetzt noch nicht ins JACK&JO geschafft, das werde ich aber schnellstens ändern, jetzt wo ich weiss, wie köstlich die Burger und Fries hier sind.

Deine erste Erfahrung im JACK&JO also und bald folgt der erste Auftritt hier. Was war denn dein erster Auftritt überhaupt?

Mit 18 bin ich in einem Club aufgetreten, ich hatte zuvor noch nie live gespielt, das war aufregend. Vom Club wurde mir eine professionelle Band gestellt, denen habe ich meinen eigenen Song zum Einüben gegeben. Die eigene Musik zu singen ist immer noch etwas anderes und bringt direkt noch mehr Emotionen mit sich, es war der absolute Hammer. Nach dem Auftritt habe ich mir gedacht: Wow, cool das fühlt sich richtig toll an, das war bestimmt nicht das letzte Mal.

Und dann ging es direkt professionell los?

Nein gar nicht. Songs zu schreiben blieb sehr lange nur eine Leidenschaft von mir. Musik war immer ein grosser Teil meines Lebens, sei es bei meiner Arbeit als Musiklehrer der Oberstufe oder bei den Live-Auftritten am Abend und am Wochenende. Seit ich 18 bin, begleitet sie mich durchs Leben und ist meine grosse Liebe. Beschlossen das Ganze professionell anzugehen, habe ich aber erst vor circa drei Jahren. Mittlerweile habe ich zwei Songs veröffentlicht inklusive Musikvideo und nächstes Jahr erscheint mein Album und überall in der Schweiz gibt es Auftritte.

Wow, das klingt sehr erfolgreich. Du hast ja nun schon einige Erfahrungen mit Live-Auftritten, was ist dabei besonders wichtig?

Live zu spielen ist etwas ganz Besonderes. Ich liebe es, mit Band aufzutreten, da kann man sich sozusagen richtig in den Sound reinlegen und einfach tragen lassen. Das liebe ich. Wichtig ist auf jeden Fall, sich anpassen zu können, nicht jedes Publikum und jede Location ist gleich und man muss ja auch immer zu der Atmosphäre und dem Anlass passen. Meiner Erfahrung nach ist es am besten, völlig unvoreingenommen an ein Konzert zu gehen und dann intuitiv aufs Publikum einzugehen.

Du schreibst und komponierst deine Songs komplett selbst. Wie kann man sich das vorstellen?

Wie alles Kreative ist auch hier der Verlauf völlig unterschiedlich, je nach Eingebung schreibe ich einen Song in 10 Minuten oder brauche dafür 3 Jahre. Ausserdem ist es ja nicht nur das Schreiben, ich komponiere erst die Musik und lasse mich dann davon inspirieren. Meistens singe ich einfach los und lasse den Text sich selbst finden. Wenn dann alles steht, wird oft noch lange korrigiert und verbessert, bis der Song schliesslich fertig ist.

Und wann weisst du, dass ein Song fertig ist?

Das ist das beste Gefühl der Welt. Mit dem eigenen Werk ist man natürlich nochmals kritischer als mit allem anderen. Aber der Moment, wenn du deinen Song zum tausendsten Mal hörst und du plötzlich einfach alles daran genial findest, ist unbezahlbar. Dann weisst du, du hast es geschafft.

Dein erster Song «Rimini» handelt davon, deine Freundin auf der Vespa nach Rimini zu entführen. Wen entführst du sonst so?

Alle Zuhörer bei jedem Konzert. Darum geht es doch eigentlich bei der Musik, Menschen in andere Welten zu entführen, dem Alltag zu entkommen, abschalten zu können. Die Welt ist anstrengend genug, da sollte Musik eine Insel sein auf der man sich erholen und die Seele baumeln lassen kann.  Das ist dann natürlich auch das Motto vom Konzert am 14. November im JACK&JO. Vom Büro werden die Gäste direkt in den Sommer entführt und sollen einen Abend einfach geniessen können, ohne an morgen zu denken.

Einfach geniessen ist ein gutes Stichwort. Darum geht es auch in deinem Song «wie Gott in Frankreich». Lebst du nach diesem Motto?

Ich finde es wichtig, sich etwas zu gönnen und manchmal einfach den Moment zu geniessen ohne grossartig nachzudenken. Natürlich ist das aber nicht nur mein Lebensstil, sonst wäre ich wohl wenig erfolgreich. Wie bei allem ist es hier wohl die Mischung, die es ausmacht.

Exklusive Videogrüsse von Florian Summer findest Du übrigens auf Facebook.

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Posted by Natascha

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